Tipps für mehr Gelassenheit

Gruppe von drei Freundinnen

veröffentlicht am 06.08.2022

Tipps für mehr Gelassenheit

Grenzen erfüllen wichtige Funktionen: Sie schützen uns, sie geben uns Sicherheit, sie dienen der Orientierung und sorgen zudem für Klarheit. Somit sorgen Grenzen für ein entspannteres Leben. Es tut natürlich auch gut, unsere eigenen Grenzen auszutesten, neue Herausforderungen zu meistern und so unsere eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Für unsere innere Balance ist es aber auch wichtig, Grenzen nach außen hin zu setzen– um genügend Raum für uns selbst zu haben und unsere Interessen und Bedürfnisse zu verteidigen. Deshalb ist es für unsere innere Balance von großer Bedeutung, sowohl uns selbst, aber vor allem auch anderen Grenzen zu setzen.

Ein Nein!! ist hier das Schlüsselwort. Ein Nein kann das befreiendste Wort der Welt sein! Auch kann uns ein Nein den nötigen Fokus verschaffen, eine wichtige Arbeitsaufgabe richtig gut statt nur halbherzig zu erledigen. Daher: mehr Mut zum Nein! Und ich arbeite noch immer daran.

Unsere Arbeit, unsere Familie, unser Partner? Sie sind unser Lebensmittelpunkt, keine Frage. Leider vergessen wir im Alltag viel zu oft, auch uns selbst mal ins Rampenlicht zu rücken und unserem Körper und unseren Gedanken Aufmerksamkeit zu verschaffen. Deswegen ganz wichtig: Sei achtsam mit dir selbst. Mach dir ruhig auch einmal selbst Komplimente. Verzeih dir Fehler und Makel. Und konzentriere dich auf die schönen Sachen an dir und vergiss die, die du nicht so toll findest, einfach mal. Und Makel – sind diese am Ende nicht sogar auch genau das, was uns so besonders, einzigartig und liebenswert macht?

Gelassenheit ist auch eine Frage der Balance. Deshalb sind Auszeiten besonders wichtig. Pausen sind ein wichtiger Teil unseres Lebens – und alles andere als unnötiger Luxus. Deshalb lass Platz in Deinem Terminkalender, um dich täglich mindestens eine Stunde lang zu entspannen. Was tut dir in stressigen Zeiten besonders gut? Such dir ein Ritual aus, dass dir zu innerer Gelassenheit und Ruhe verhilft. Was tut dir besonders gut? Natürlich sind Alkohol, Zigaretten oder Drogen komplett tabu, denn sie schaffen nur ein neues Problem.

Viel zu oft zerbrechen wir uns den Kopf über die  ferne Zukunft, das Morgen, das Übermorgen. Das verursacht innerlichen Stress und nicht selten ein Gefühl der Hilflosigkeit, da wir gar nicht alle Eventualitäten einplanen können. Auch vergessen wir bei all den Zukunftsängsten meist das Hier und Jetzt. Also quasi den einzigen Moment, in dem wir es wirklich in der Hand haben, etwas zu tun, zu ändern oder zu beeinflussen. In Augenblicken wie diesen hilft es, sich bewusst auf die Gegenwart zu konzentrieren und eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen. Ein Schritt nach dem nächsten zu machen. 

Und niemand erwartet von uns, perfekt zu sein, außer vielleicht wir selbst. Fehler sind menschlich und gehören einfach dazu und diese Einstellung hilft dir, gelassener durchs Leben zu gehen. 

Versuchs mal – Viel Erfolg!

 

Jutta empfiehlt…

„Gelassenheit ist auch eine Frage der Balance. Deshalb sind Auszeiten besonders wichtig. Pausen sind ein wichtiger Teil unseres Lebens – und alles andere als unnötiger Luxus. Deshalb lass Platz in Deinem Terminkalender, um dich täglich mindestens eine Stunde lang zu entspannen.“

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