Mütter sollten Perfektionismus abstellen

Gruppe von drei Freundinnen

veröffentlicht am 06.06.2022

Mütter sollten Perfektionismus abstellen

69 Prozent der Mütter sind berufstätig. Immer mehr Mütter kommen auf den Arbeitsmarkt und wollen nicht gänzlich auf ihre berufliche Verwirklichung verzichten. Und das ist auch gut so. Es ist wichtig für das Selbstwertgefühl, eigenes Einkommen und eines Tages eine eigene Rente.

Aber egal, aus welchen Gründen ihr neben der Familie arbeiten geht – ich selber mache das auch seit der Geburt meiner Kinder und weiß, welchen Spagat man da manchmal oder meistens hinlegen muss, abgesehen von der Meinung der lieben Mitmenschen, bei denen man entweder eine Rabenmutter oder „karrieregeil“ ist. Auch Kollegen können Teilzeit-Mütter, die ja ständig unter Dauerstress stehen, ganz schön mobben und bringen häufig kein Verständnis für ihre Situation auf. Das alles belastet zusätzlich die Gesundheit von uns Müttern.

Die Mutter von heute möchte sich sowohl beruflich als auch privat voll verwirklichen. Es ist an jedem selbst gelegen, sich mit der Situation gut auseinander zu setzen und sich evtl. Hilfe zu holen. Mal ein Kindermädchen oder die Kleinen bei der Oma oder einer Tante abliefern und einfach die Ruhe genießen. Weg mit dem Staubtuch oder der Einkaufsliste!!! Einfach mal um sich selber kümmern.

Aber das ständige Bestreben nach Perfektionismus überfordert uns auf lange Sicht.

Für uns Mütter ist Perfektionismus ein riesiges Hindernis auf dem Weg zu Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Wir wollen immer Top-Leistung im Job bringen, uns liebevoll um die Familie und Partner kümmern, den Haushalt im Griff haben und dabei noch sportlich und immer gut gelaunt und möglichst schlank und attraktiv sein. In der Realität ist Perfektion niemals erreichbar und erzeugt nur zusätzlichen Stress. 

Also liebe Mütter, stellt den Perfektionismus ab und den Egoismus an. Tut einfach öfter mal etwas nur für euch – möglichst mehrmals in der Woche: Treffen mit einer Freundin, eine Runde Joggen, ein Besuch im Kosmetikstudio oder einfach mal ausschlafen und die anderen das Frühstück machen lassen – nicht nur am Muttertag.

Und setzt euch durch am Arbeitsplatz: Ihr leistet so vieles zusätzlich zu eurem Job als Familienminister, Chauffeur, Krankenschwester, Seelentröstern, Köchen, Kinderpflegerin, Eventmanagerin – naja, ihr wisst ja …

Jutta empfiehlt…

„Mal ein Kindermädchen oder die Kleinen bei der Oma oder einer Tante abliefern und einfach die Ruhe genießen. Weg mit dem Staubtuch oder der Einkaufsliste!!! Einfach mal um sich selber kümmern.“

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